> REFlection: Hadnet Tesfai







Hadnet. 30. Berlin. Radio- und TV-Moderatorin.

Was gibt es über die Dame zu sagen? Fangen wir an: Miss Tesfai ist gebürtige Eritreerin und zog mit 3 Jahren in das beschauliche Göppingen im Schwabenland. Nach dem Abi studierte sie in Berlin Nordamerikastudien, Politikwissenschaft und Arabistik – wohl ein Grund dafür, dass das Energiebündel neben Deutsch heute zusätzlich die französische, arabische und tigrinyanische Sprache beherrscht. Ein paar Jahre und erfolgreiche Castings später ist Hadnet aus der deutschen Medien- und Fernsehlandschaft nicht wegzudenken. Sie moderiert Hörfunkformate, wie Soundgarden auf Radio Fritz und turnt vergnügt von MTV zu Pro7, Bild TV und wieder zurück.

Und abgesehen davon ist Hadnet auch passionierte Wedding-Repräsentantin, ein Biest auf dem Basketballplatz und eine begnadete Oldschool-HipHop-DJane.

Achtung, jetzt geht die Sonne auf – hier sind ihre REFlections:


1. Was bedeutet „TUN“ in deiner Welt?

Menschen treffen. Meine Arbeit ist immer mit anderen verbunden und dem, was sie tun. Insofern konzentriert sich mein Tun auf das Tun anderer.

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2. Was „NICHTS TUN“?

In Entsprechung zu 1. müsste ich jetzt eigentlich “Alleine Sein” sagen. Aber nichts tun bedeutet für mich, morgens aufwachen ohne einen festen Plan zu haben, was den Tag über geschehen wird. Das ist für mich purer Luxus.

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DEINE ARBEIT


1. Alles fing damit an, als ich …

… den diffusen Wunsch hatte, in die Medien zu gehen. Der Gedanke kam recht früh und der Reiz am schnellen Medium Radio ebenso. Ich mochte die Geschwindigkeit von Radio. Unmittelbarkeit. Und natürlich die Tatsache, dass es oft um Musik ging.

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2. Mein Job ist für mich …

… wie die Verlängerung meiner Interessen. Und je länger ich in dem Job bin, desto mehr fällt mir auf, wie wenig ich mich mit Dingen beschäftigen will, die mich nicht berühren. Irgendwie.

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3. Heute sieht ein gewöhnlicher Arbeitstag bei mir folgendermaßen aus:

Einen gewöhnlichen Arbeitstag gibt es bei 4 verschiedenen Arbeitgebern, in 3 verschiedenen Mediengenres, mit 2 verschiedenen Standorten und etlichen Kurzzeitprojekten nicht. Frei nach Rick Ross aka The Teflon Don: Every Day I’m Hustlin’!

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4. Den größten Einfluss auf mein Schaffen hat …

… zum einen wahrscheinlich die audiovisuelle Schule der Hip Hop Kultur, aus der ich komme, und meine Herkunft zum anderen.

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5. Mein aktuelles Projekt trägt den Namen:

Hadnet macht Ferien.

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6. Hierbei geht es um …

… Hierbei geht es um den Umstand, dass ich aufgrund einer Urlaubssperre bei einem meiner vielen Arbeitgeber nicht in den Urlaub fahren kann, obwohl selbiger dringend nötig wäre. Deshalb habe ich mein Arbeitspensum auf ein Minimum runtergeschraubt und mache so viel Ferien in Berlin, wie es eben geht.

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DEIN LEBEN


1. Das bin ich geworden:

Eine gute Journalistin – hoffentlich ein noch besserer Mensch. Allerdings einer mit einem ausgeprägten Hang zu Schuhen und Nagellack.

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2. Das wollten meine Eltern immer:

Dass ich Ärztin oder Diplomatin werde. Und natürlich ein guter Mensch – mit einem gesunden Verhältnis zu Schuhen und Nagellack.

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3. Das habe ich mir einfacher vorgestellt:

DJing. Nicht weil es technisch schwierig wäre sondern eher strukturell. Es ist schwierig, einen Club zu finden, der dich die Musik spielen lässt, die dir gefällt und dich auch noch ordentlich bezahlt. Gerade in Berlin ist das nicht einfach.

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4. Und das schwieriger:

Toiletten reparieren. Ich hab vor einem Jahr meine verstopfte Toilette selber wieder frei bekommen. Darüber war ich sehr stolz hinterher. Und bis zum Ellbogen in der eigenen Scheiße zu stecken, war ein sehr erdendes Erlebnis.

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Wie lautet deine Frage?

Wann ist man zu alt für Subkulturen?




Bildquelle: MTV Networks Deutschland

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Was hättest du geantwortet? Klicke hier, fülle den Bogen aus und schick uns deine Antwort plus Foto an redaktion@i-ref.de.

What would have been your answers? Click here, fill in your answers, include a picture of yourself and send it back to redaktion@i-ref.de.

tags REFlection
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StreetKatze
28. Juli 2010 • 14:44

I love this women! How cool is she.

Answer to her question: There are subcultures for old folks too, so never.

Anonymous
28. Juli 2010 • 20:07

Tolle Frau.

Facebook User
28. Juli 2010 • 21:12

:)

MC Winkel
28. Juli 2010 • 22:52

“Wann ist man zu alt für Subkulturen?”

NIIIIEEEEEMALS!

Auf jeden Fall nicht, wenn es die Eigene ist, die ist doch dann … immer!

Isabelle i-ref
29. Juli 2010 • 10:12

@Marcel: besser hät ich’s jetzt auch nicht formilieren können. Also Hadnet, GET A GRIP und trag die AirMax noch mit 70!

thisisit
31. Juli 2010 • 18:51

yeeessss…. she’s the bomb. wer sein arm bis zum ellbogen in die scheiße stecken kann, ist auf dem richtigen weg =)))




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