Autor: Redaktion

Omnia Magdy: Zurück in den 60ern!

Omnia Magdy: Zurück in den 60ern!

In ihrem kleinen, aber feinen Projekt "The return of the 60s" lässt die in Kairo lebende Kunststudentin Omnia Magdy die goldenen 60er-Jahre des ägyptischen Kinos wieder aufleben. Indem sie schwarz-weiße Porträts von Stars der damaligen Zeit wie Omar El-Sherif oder Soad Hosni perspektivisch in wirklich sehr präzise choreographierte Hintergrundsituationen einbettet, vermischen sich in dieser Serie auf charmante Weise Nostalgie und Modernität. MEHR von Omnia: Behance all images © Omnia Magdy    

Nich Hance McElroy: The Great Divide

Nich Hance McElroy: The Great Divide

"The Great Divide" bezeichnet die quer durch Nordamerika verlaufende Wasserscheidelinie; östlich davon fließen die Flüsse dem Atlantik zu, westlich davon ändern sie ihre Richtung und münden dann in den Pazifik. Nun trägt das englische Wort "divide" noch eine andere, figurative Bedeutung: im bildlichen Sinn beschreibt das Wort nämlich auch eine herrschende Kluft zwischen zwei abstrakten Dingen. Diese Zweideutigkeit überträgt der in Vancouver lebende Fotograf Nich Hance McElroy auf eine Serie, ...

Liv Buranday: Kaffeekunst

Liv Buranday: Kaffeekunst

Während unsereins sich allmorgendlich ersteinmal einen starken, heiß aufgebrühten Kaffee einverleiben muss, um überhaupt einmal in die Gänge zu kommen, macht Liv Buranday ganz und gar aufgeweckte Kunst damit. Aus gemahlenen Kaffeebohnen und kraft ihrer Kreativität und eines Zahnstochers empfindet die Philippinerin berühmte Logos nach oder kreiert eigene, verspielte Motive. Mithilfe von simplen Details, zumeist aus der Natur, verleiht sie ihren Kunstwerken noch zusätzlichen Charme. Mittlerweile hat ihre sympathisch simple Kunst schon ...

Sebastian Ospina: Surrealer Körper

Sebastian Ospina: Surrealer Körper

Sebastian Ospina ist ein kolumbianischer Künstler, der gegenwärtig in Mexiko-Stadt lebt und arbeitet. Sein künstlerisches Hauptaugenmerk liegt auf der Erstellung digitaler oder manueller Collagen, hauptsächlich die Problematik der Entfremdung, Vereinsamung und Abstraktion aufgreifend. Eine Vielzahl seiner Arbeiten orientieren sich eng am Malstil Salvador Dalís und brechen die Funktion von Körperteilen oftmals auf ihre bloße Form herunter, um eine übergeordnete, surreale Darstellung zu erzeugen. Von persönlichen Arbeiten abgesehen, arbeitet Ospina mit einer Reihe ...

Photographers We Love: John Kilar

Photographers We Love: John Kilar

Die Fotografien von John Kilar sind wie ein kurzer, imaginärer Trip nach Kalifornien. Bisweilen meint man die Strahlen der Sonne und die salzige Prise des Meeres beinahe zu spüren, so ungefiltert bringt der Fotograf Lifestyle und Landschaft auf das Fotopapier. Sein Stil ist so vielfältig und facettenreich wie die Wahl der Motive: mal stille, klare Naturbetrachtung, mal überbelichteter, leicht unscharfer Schnappschuss irgendeiner Absurdität, legen seine analogen Bilder ihren dokumentarischen Charakter ...

Bronia Stewart: Pepe

Bronia Stewart: Pepe

Die britische Fotografin Bronia Stewart hat gewagt, wovor uns in Mexiko unter Bemühung der grässlichsten Schauergeschichten unbedingt abgeraten wurde: für die Serie "Pepe" begab sie sich in die Welt der organisierten Klein- und Großkriminalität, in den Kosmos von Gangs und Kartellen. Etwa 6 Wochen verbrachte sie in der Familie von Pepe Torreblanco, einem Ladenbesitzer und Gangmitglied in Chalco, einem von Raubüberfällen und Morden beherrschten Vorort der Megacity Mexiko-Stadt. Stewart porträtierte nicht ...

Jose Romussi: Dance

Jose Romussi: Dance

Eigentlich studierter Landschaftsdesigner, erfuhr der gebürtige Chilene Jose Romussi in den letzten Jahren hauptsächlich durch Siebdrucke und Collagen, in denen er schwarz-weiße Fotografien mit bunten Stickerein kombiniert, einige Popularität. Die Serie "Dance" nahm ihren Anfang, als ihm ein Tanzmagazin aus den 50er-Jahren in die Hände fiel, das in Porträts den größten Stars der Balletszene des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts Rechnung trug. Es waren sowohl die Eleganz und Sinnlichkeit der ...

TIPP: Reichweite – Tanzaufführung im Hoftheater Kreuzberg

TIPP: Reichweite – Tanzaufführung im Hoftheater Kreuzberg

"Viele Dinge scheint es außerhalb unserer Reichweite zu geben, die unser Leben angeblich verbessern und lebenswerter machen sollen. Wir erreichen unsere Ziele, aber das Streben, Sehnen und Suchen beginnt von Neuem." Das Leben ist ein ewiges Streben. Vom ersten Tag an entwickeln wir uns weiter, erwerben neue Fähigkeiten, scheitern, haben Erfolg, erreichen Ziele. Diese Ziele sind allerdings meist nur temporäre Wegmarken, die kurzzeitige Erfüllung bringen. Indem wir uns mit anderen vergleichen, ...

Vasya Kolotusha: Lights

Vasya Kolotusha: Lights

  Inspiriert von den Friseur-Reklametafeln der 70er-Jahre macht sich die ukrainische Illustratorin Vasya Kolotusha den retroesken Charme und die spezifische Ästhetik der Neonröhren für ihre Serie "Lights" zu eigen. Vor einem abstrakt-grafischen Hintergrund animiert sie diverse, im Stile eines Fashion-Shootings gehaltene Frauenporträts als im regelmäßigen Takt aufleuchtende Neon-Silhouette. Auch das übrige Portfolio der 25-Jährigen hält einige sehenswerte Illustrationen bereit. MEHR: www.cargocollective.com/makemo Behance Instagram Tumblr all artworks © Vasya Kolotusha    

Julien Douvier: Cinemagraphs

Julien Douvier: Cinemagraphs

Der französische Grafikdesigner und Art Director Julien Douvier macht wunderbar leichtfüßig animierte Cinemagraphs. Während der Rest des Bildes stillsteht, ist immer nur ein Detail in Bewegung, was den Artworks einen kontemplativen Charakter verleiht. Inspiriert von der Bildsprache in Film und Werbung, operiert er in einem Großteil seiner Projekte mit GIFs, die an der Schnittstelle von Fotografie und Bewegtbild als eigenständige visuelle Kunstform operieren, die Momentaufnahme und zyklische Wiederholung vereint. Wie groß ...