Eastpak x Urban Action in Los Angeles



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U-Bahn fahren in Los Angeles – das klingt komisch, ist aber nur eine Frage der Einstellung. In der Stadt der Engel, in der Distanzen noch etwas bedeuten und so gut wie jeder mit dem Auto fährt, sind öffentliche Verkehrsmittel nicht nur rar gesät, sondern auch eine Frage der sozialen Schicht.

Die Blue Line, das Äquivalent zur Berliner U8, ist eine von 5 wenigen U-Bahnlinien in Los Angeles County. Für viele ist die Linie ein absolutes No-Go. Und mit No-Go meint man hier drüben um einiges mehr, als mal nicht nach Marzahn zu fahren weil einem da oben in der Bahn immer so mulmig wird. Nein, die Blue Line fährt hier von Long Beach durch South Central und durchquert dabei die Stadtteile, die weißen Vorstädtern in den USA den kalten Angstschweiß ins Gesicht treiben. Das Dystopia des behüteten amerikanischen Traumes, die Slums der westlichen Welt. Die Bimmelbahn gleitet dabei gemütlich durch Compton vorbei an Watts durch Downtown LA. Eine Strecke wie aus einem Gangster-Rap Road Movie.

Als mich Eastpak bat eine Geschichte zum Thema Urban Action zu erzählen, lag es nahe, dass die blaue Linie die Hauptrolle bekommt. In der letzten Woche hatte ich mehrmals die Gelegenheit die komplette Strecke von Long Beach nach Norden zu fahren und die 13 Millionen Einwohnerstadt endlich aus anderen Augen zu betrachten. Und zwar aus Augen mit voller Sehstärke. Die Stadtteile, in denen einst die LA Riots die Bevölkerung in Angst und Schrecken hielten, sind eingekesselt von Wohlstand, der kapitalistischen Oberliga und der Traumfabrik Hollywood. South Central ist der Inbegriff des geplatzten Traums und der sozialen Ausgrenzung. Und anders als in NYC zum Beispiel fährt hier nicht “Jedermann” mit öffentlichen Verkehrsmittel zur Arbeit. In LA wird am liebsten umfahren, was zu umfahren geht. Natürlich mit dem Auto. Hier ist es einfach die rosarote Brille, die dir diese wunderschönen mit Palmen durchwachsene Stadt aufsetzt, nie abzuziehen. Hier lässt sich die Realität noch meiden wie einen längst überfälligen Zahnarztbesuch, den man jahrelang verdrängt.

Aus dem anfänglichen Abenteuer, dem mulmigen Gefühl eine knappe Stunde U-Bahn zu fahren, wurde nun eine kostbare Erfahrung. Ich sehe hinter die Kulissen. Ohne Angst sondern mit erwachsener Neugier. Mir begegnen Freaks, Familien, Gang-Mitglieder, Studenten, Senioren, gescheiterte Persönlichkeiten und Ökos. Schwarze, Latinos, Weiße und Asiaten. Ich fühle mich in der Blue Line wohler als auf einem privaten Parkplatz in Santa Monica und freue mich über die Ehrlichkeit und einem Gefühl, das mir Los Angeles so noch nie geben konnte.

Ihr erinnert euch vielleicht an die Kampagne “When was the first time you did something for the first time” von Eastpak. Nun, diese Frage kann ich damit ein weiteres mal freudig beantworten.

Wer von euch bald auch sein nächstes großstädtisches Adventure antreten möchte, der darf sich dabei gerne in urbane Accessoires hüllen. Eastpak bietet dieses Jahr eine Fülle an großartigen Produkten. Meine neue Pacer Umhängetasche ist da nur eine von einigen schicken Teilen, die auf euren Reisen um die Welt, in den Nachbarbezirk und auf den Weg zur Arbeit zum treuen Begleiter werden können. Gerade beim U-Bahn fahren!

Have a look:

all images © I-REF Magazin, Eastpak

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