Pedro Paricio: In Form und Farbe gedacht




Pedro Paricio malt sich um Kopf und Kragen. Und das tut er wörtlich, denn seine Figuren bestehen trotz menschlicher Silhouette und eleganter Kleidung aus Form und Farbe. In Ölfarben schafft sich der spanische Künstler seine eigene, kubistisch anmutende Realität. Die Reihen “Diary of an Artist” und “Master Painters” sind eine Reflexion seines eigenen Schaffens, ausgedrückt in der anonymen Gestalt des behüteten Anzugträgers.

Überhaupt sind seinen neuesten Werke eine Referenz an die Dinge, die seinen Werdegang am meisten beeinflusst haben. Grafikdesign, Digitale Malerei und die großen Künstler des 20. Jahrhunderts, insbesondere Francis Bacon. Der helle, harmonische Einsatz von Farbe trägt seiner Faszination zur Vielfarbigkeit und seinem ausgeprägten Drang zur Verspieltheit Rechnung.

Schon während seiner Kindheit auf der Ferieninsel Teneriffa konnte seine Mutter den kleinen Paricio nur ruhig stellen, wenn sie ihm Stifte und Papier reichte. Eine Laufbahn als Künstler hatte er trotzdem zunächst nicht im Sinn, stattdessen studierte er erst in wissenschaftliche Richtung. In seinen frühen Zwanzigern jedoch zog er nach Barcelona, wo er 2006, nach Stationen auf Teneriffa und in Salamanca, seinen Abschluss in den bildenden Künsten erhielt. Seitdem genießt er internationales Ansehen auf dem Gebiet der zeitgenössischen Malerei und stellt in zahlreichen Ausstellungen von Europa bis in die Vereinigten Staaten aus.

all images © Halcyon Gallery

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