Kurzdoku: The Dude – Der Mann hinter The Big Lebowski



1998 feierte “The Big Lebowski”, eine Komödie der Regisseure Joel und Ethan Coen über einen arbeitslosen Herumtreiber auf den Straßen von Los Angeles seine Premiere in den Kinos der USA. Was mit gemischten Kritiken und einem desaströsen Ergebnis an den Kinokassen begann, entwickelte sich über die Jahre zu einem der meist gesehenen Kultfilme aller Zeiten. Jeff Bridges, der im Film die Rolle des “Dude” übernahm, wurde zur Ikone. Doch keine Ikone im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ohne kultische Verehrung. Die Anhänger des 2005 in den USA ins Leben gerufenen “Dudeismus, verherrlichen sowohl den Kleidungs- als auch den Lebensstil des Hauptcharakters zur religiösen Maxime.

Doch was viele nicht wissen, ist, dass die beiden Regisseure bei ihrem bekanntesten Film von einer real existierenden Person inspiriert wurden. Jeff “The Dude” Dowd hatte den Brüdern beim Verleih ihres ersten Films “Blood Simple” geholfen und pflegt noch heute einen eher “legeren” Lebensstil.

Der Dokumentarfilmer Jeff Feuerzeig ist nach Los Angeles geflogen und hat den echten “Dude”, der für die Anhänger dieser dubiosen Religion übrigens so etwas wie der Messias ist, zu einem “Lebowski Fest” begleitet. Die daraus entstandene, knapp 19-minütige Dokumentation gibt einerseits Einblick in eine zweifelhafte Subkultur und andererseits in das faszinierende Leben des Mannes hinter “The Big Lebowski”.

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