Auf den Dächern Festival – Ghostpoet gibt sich die Ehre




Vor einigen Tagen tauchte im Netz eine Seite auf, die mit der mysteriösen Zahlenkombination 9/3/1 und einer Hand voll weiterer Infos, ein Event ankündigt, das am 9. September in Berlin stattfinden soll. Hinter dieser Aneinaderreihung von Ziffern versteckt sich jedoch kein dubioser Geheimbund, der euch mit der Eintragung in den Newsletter auf ewig an sich bindet, sondern ein Festival, das in dieser Form wohl auch nur in Berlin möglich ist.

tape.tv hebt zusammen mit Spiegel Online seine bekannteste Konzertreihe, die akustischen Auf-den-Dächern-Konzerte auf eine neue Ebene. Aus einzelnen Konzerten wird ein ganzes Festival: Zum Abschluss der Berlin Music Week werden am Sonntag, den 9. September, mindestens neun nationale wie internationale Acts drei Dächer (1, 2, 3), die sich entlang des Spreeufers in unmittelbarer Nähe zur Oberbaumbrücke befinden, bespielen. Doch nicht nur den Glücklichen auf den Dächern ist dieses Erlebnis vorbehalten, auch vom Boden, vom Wasser oder aus dem Netz hat man die Möglichkeit, die Konzerte auf den Dächern live mitzuverfolgen.

Dazu wird das gesamte Gebiet um die Hauptdächer (1,2) herum zur Festival-Area mit Public Viewing und diversen Essens- und Getränkeständen. Spiegel Online und tape.tv streamen die etwa 4-stündige Show live und machen das ADD-Festival damit zu einem Online-Event, das auch mobil verfolgt werden kann. Hat man von den vier Stunden Musik noch nicht genug, wartet noch eine Aftershow-Party im Watergate (4) auf alle, die noch können.

Wer denn nun endgültig auf den Dächern auftritt, wird noch geheim gehalten und erst nach und nach bekannt gegeben. Doch wir wissen natürlich Bescheid und stellen euch einen der großartigen Acts vor. Für das ADD-Festival gibt sich nämlich einer die Ehre, der in den letzten zwei Jahren für ordentlich Wirbel in der britischen Musikszene sorgte: Ghostpoet.

Gleich mit seiner ersten EP The Sound Of Strangers erhielt Ghostpoet, dessen bürgerlicher Name Obaro Ejimiwe lautet, 2010 die ungeteilte Aufmerksamkeit der englischen Musikpresse. Mit seiner mitreißenden Verbindung von elektronischen Beats und fließenden Raps erinnert ein bisschen an eine Kollision aus “The Streets”, “Tricky” und “Roots Manuva”. Das Debütalbum Peanut Butter Blues & Melancholy Jam, das 2011 auf Bronswood Records erschien, wurde im selben Jahr gleich für den renommierten Mercury Prize nominiert.

Mittlerweile ist Ghostpoet in das Lager von Play It Again Sam Records gewechselt, wo er trotz einer ausgedehnten Europa-Tour, die ihn unter anderem auch auf das Dockville Festival führen wird, an seinem zweiten Album arbeitet. Die, frühestens Anfang 2013 erscheinende Platte hält nach eigenen Angaben einige großartige Kooperationen bereit. Wir sind gespannt!

Welches Dach Ghostpoet letztendlich zum Tanzen bringen darf, ist ebenfalls noch geheim. Wer jedoch nichts verpassen und alle Informationen aus erster Hand erhalten möchte, trägt sich hier am besten in den Newsletter-Verteiler ein.

Wichtig! Es sind keine Karten über den freien Verkauf erhältlich, die limitierten Plätze für die Dächer gibt es nur bei den Freunden von tape.tv und bei Spiegel Online zu gewinnen. Also: Stay tuned!


 

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