

Die zwischen 1911 und 1913 vom deutschen Architekten Max Berg im polnischen Breslau gebaute Jahrhunderthalle (Hala Stulecia) wurde nun Schauplatz einer spektakulären Lichtinstallation. Die mit einem Durchmesser von 65 Metern größte Kuppel seit dem Pantheon in Rom ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes und wurde für das Projekt des AntiVJ Labels, einem Zusammenschluss von mehreren europäischen Visual Artists, in ein futuristisches Konstrukt aus zahllosen Lichtprojektionen verwandelt.
Mittels Project Mapping, einer Technik bei der Bilder oder visuelle Reflexe auf Gegenstände projiziert werden, um einen dreidimensionalen Eindruck zu schaffen. Absicht der Macher hinter “Omicron” ist es, diesem altehrwürdige Gebäude neue Vitalität einzuhauchen und eine Vision von der Zukunft zu schaffen. Inspiriert von avantgardistischen Architekten und den Zukunftsvisionen Fritz Lang’s in “Metropolis”, wollen sie die Zeitlosigkeit solcher geschichtsträchtigen Orte aufzeigen.
“A deliberately minimalist visual aesthetic allowed to highlight the very architecture of Hala Stulecia’s dome and re-affirm its place at the core of the piece. Minimalism also appeared to be the most appropriate means of conveying this idea of future at different periods of time (from 20’s/30’s anticipation film to more contemporary productions ). But the use of these references was not simply formal: the vision of futuristic totalitarian societies seemed to echo back real moments in the history of the building, warning us against the dangers of an idealized vision of the future.”
Das Team um dieses beispiellose Projekt erklärt in einem “Making Of”-Video Planung, Koordination, Durchführung und Intention von Omicron.


