
Bruno Walpoth, 53, St. Ulrich Ortisei, Bildhauer
Vor noch nicht allzu langer Zeit, haben wir euch die frappierend wirklichkeitsgetreuen Holzskulpturen des Südtiroler Künstlers Bruno Walpoth vorgestellt. Von der Kunstfertigkeit seiner Werke und der dadurch transportierten Stimmung fasziniert, wollten wir etwas mehr über die Person hinter den hölzernen Körpern erfahren und haben ihm unseren kleinen, aber feinen Fragebogen zukommen lassen. Hier lest ihr, was den Künstler inspiriert, wie sein gewöhnlicher Arbeitstag aussieht, welche Einstellung er zu seiner Arbeit hat und was er sich im Leben einfacher vorgestellt hat.
Was bedeutet „TUN“ in Deiner Welt?
Einfach etwas, …aber mit Begeisterung.
Was „NICHTS TUN“?
Manchmal, nach 8 Stunden Arbeit, das Gefühl, nicht weitergekommen zu sein. (also nichts getan zu haben)
DEINE ARBEIT
1. Alles fing damit an, als ich …
mit 13 eine schlechte Note in Zeichnen bekam. Daraufhin wollte ich der Lehrerin zeigen, dass ich es kann.
2. Mein Job ist für mich …
ein Luxus. Könnte mir keinen besseren vorstellen.
3. Heute sieht ein gewöhnlicher Arbeitstag bei mir folgendermaßen aus:
Nach dem Frühstück, steige ich in meine Werkstatt (die sich im Haus befindet!), wo ich einem geregelten Rhythmus folge. Meistens arbeite ich 6 bis 8 Stunden am Tag.
4. Den größten Einfluss auf mein Schaffen hat …
das Beobachten der Menschen. Oft finde ich meine Modelle auf der Straße.
5. Mein aktuelles Projekt trägt den Namen:
„bei mir“, eine liegende, weibliche Figur.
6. Hierbei geht es um …
wie bei jeder Skulptur, um einen Menschen.
DEIN LEBEN
1. Das bin ich geworden:
ein Bildhauer.
2. Das wollten meine Eltern immer:
ja nicht auffallen.
3. Das habe ich mir einfacher vorgestellt:
meine Kinder zu erziehen.
4. Und das schwieriger:
sie loszulassen.
?? Wie lautet deine Frage ??
Wann kommt der nächste Schnee?
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