When was the last time you did something for the first time?




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Wann war das letzte Mal an dem ihr etwas zum ERSTEN MAL getan habt?

Eine gute Frage. Denn die Routine nimmt uns ein. Je älter wir werden, desto weniger abenteuerlustig werden wir. So zumindest fühlt es sich an. Ich habe nie die Backpacker-Tour durch Südostasien gemacht, war noch nie Fallschirmspringen, habe mich noch nie tätowieren lassen und kann immer noch keinen Handstand. Und wenn es jetzt, mit ende Zwanzig, noch nicht passiert ist, wann werde ich denn endlich die Dinge machen, die immer auf meiner persönlichen To-Do-Liste stehen?

Gerade wir Berliner sehen uns selber als die spontansten, verrücktesten Großstädter überhaupt. Die Stadt ist unser Spielplatz, wir können alles machen. Denkste! Ich zum Beispiel bewege mich seit Jahren nicht mehr als 1x pro Woche aus meinem Kiez raus (klar, warum auch, Kreuzberg ist ja alles was ich brauche), esse meist in den gleichen Restaurants und bin bei Clubs und Nachtleben immer wählerischer geworden. Stets nach dem arroganten Motto: Nichts kann uns mehr überraschen. Und immer öfter merke ich, dass ich mir selbst in den Arsch treten muss. Denn wir wollen doch überrascht werden! Deshalb leben wir doch in Berlin? Und mit “in den Arsch treten” meine ich nicht Dinge wie Sport machen oder gesünder ernähren  - das geht immer irgendwie, auch wenn es Disziplin erfordert. Es sind die kleinen Dinge, die kleinen Herausforderungen und Kicks im Alltag, die immer weniger werden.

Der Plakat-Slogan “When Was The Last Time You Did Something For The First Time?” von Eastpak lief mir nicht nur auf meiner Buslinie zur Arbeit über den Weg, sondern auch privat. Denn ich bekam spontan eine Einladung gemeinsam mit 4 anderen Bloggern nach Südafrika zu reisen. Wahnsinn. Alles, was ich auf dieser Reise erlebte, erlebte ich zum ersten Mal. Löwen, Giraffen und Nilpferde von Nahem sehen, am Kap der guten Hoffnungen in die Weite blicken oder einen Antilopen-Burger essen. Einen Trip, der ich mir schöner nicht hätte erträumen können. Reisen sind einfach die erste und plausibelste Variante seine Grenzen zu testen und Horizonte zu erweitern. Das steht fest.

Doch wie steht es um neue Erfahrungen in meiner kleinen Welt, in meiner Stadt? Es muss ja auch nicht immer der funky stuff sein. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Naheliegensten, das wir sonst immer so gerne ablehnen und wenn nur mit den Eltern oder Besuch von außerhalb erfahren oder ertragen müssen: Das Touri-Programm. Der 365m hohe Turm zum Beispiel, den wir den ganzen Tag sehen – er steht da und er war für mich einfach nur da. Eine 12 Euro teure Touri-Falle für einen kurzen Moment über der Stadt? Abgeschreckend! Doch an einem Sonntag vor zwei Wochen tingelte ich mit zwei Freunden durch Mitte. Wir wollten an unserem heiligen Sonntag endlich mal etwas “anderes” erleben. Vielleicht war es Langeweile, vielleicht aber auch nur der Durst danach unsere Stadt mal mit anderen Augen zu sehen. Also gingen wir ins Aquarium, saßen vor dem Berliner Dom und sahen so zum ersten Mal auch den Wald, den man normalerweise vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Wir kauften uns drei Tickets für den Besuch in Berlins höchsten Bauwerk: dem Fernsehturm. Für mich das erste mal.

Ich muss sagen, es war das Geld wert. Die Aussichtsplattform war leer, nur einige mexikanische Pärchen teilten sich mit uns den 360 Grad Blick über Berlin. Die Ostalgie und dieser wahnsinnige Ausblick taten ihr Übriges. Nach 7 Jahren Berlin – check. Ein gutes Gefühl und ein schöner Moment mit Freunden Touristen in der eigenen Stadt zu spielen.

“We all dream about the future. We all make plans. And we all make promises to ourselves. “I’ll do that one day,” we say. But most of the time we break those promises and that “one day” never comes.”

Das dachte sich Eastpak und promotet mit ihrer neuen Kampagne “When Was The Last Time You Did Something For The First Time” genau diese Momente:

“We believe that by living out a new experience we share a part of ourselves with the people around us. Finding new sensations helps us find new things out about ourselves. Looking at something differently broadens the mind, just as much as seeing something for the first time. It’s all in the action, the taking of that first step. Which is why we asked members of our community (between 22 and 28) to send us their experience ideas. This information formed the basis of our campaign.” John Israel – Satisfaction, Kommunikationsagentur für diese Kampagne.

Sie treten uns in den Arsch und möchten inspirieren, neue Wege zu gehen. Vielleicht kleine, vielleicht größere. Wie genau, erfahrt ihr hier.

Mein Fernsehturm-Erlebnis und meine Südafrikareise haben mich definitiv motiviert nicht stillzustehen, jetzt wieder öfter Dinge zum ersten Mal zu tun und einfach mal die Augen zu öffnen. Auch und besonders in der Stadt in der wir schon ewig leben.

Und sagt uns doch einfach: When was the last time you did something for the first time?



Und hier noch einige verwackelte Fotos von meinem schrottigen iPhone, die ich an dem Tag geschossen habe:

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