Tage außerhalb der Zeit: Dokumentation über die Bar25




Die Bar25, Spielplatz für Erwachsene, Enklave der Freude, isoliertes Tollhaus zwischen Realität und Paradies.

Lediglich durch einen Holzzaun von der Welt da draußen abgeschottet, entwickelte sich eine Brachfläche am Ufer der Spree zu einer über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannten, mythenumrankten und pulsierenden Parallelwelt aus Club, Hostel, Restaurant, Bar und Ausstellungsraum. Zu den Klängen international renommierter DJs durfte hier all jenes ausgelebt werden, was im Alltag unmöglich war.

Endlos scheinende Partys gaben der Bar25 eine außergewöhnliche Atmosphäre von Zeitlosigkeit. Sobald die ersten Sonnenstrahlen den Sommer ankündigten, öffnete die Bar verheißungsvoll ihre Tore und lud den Besucher ein, dieses unverwechselbare Sommergefühl in aller gebotenen Maßlosigkeit zu genießen.

Morgen kommt eine Dokumentation in die Kinos, die genau dieses Gefühl einzufangen versucht. Unter der Regie von Britta Mischer und Nana Yuriko zeigt der Film in chronologischer Reihenfolge Bilder von der Geburtsstunde des Ortes bis hin zur bombastischen Abschlussfeier, die das Ende der Bar beschließen sollte.

Als ein Symbol für Umstrukturierung und Gentrifizierung lebt die Bar25 in der Erinnerung vieler Besucher weiter. Dieser Film lässt all jene ein kleines Stück vom Mythos verstehen, die noch nie da waren und bietet all jenen, die gerne immer noch da wären, die Gelegenheit, noch einmal in diese spektakuläre Zauberwelt einzutauchen. Zumindest gefühlt.

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