Mosaik aus Porzellantellern: Molly Hatch




Die Idee scheint naheliegend: Man hat ein Faible für die Malerei, ist aber eigentlich in der bildenden Kunst zuhause. Warum also nicht beides verbinden und daraus etwas neues entstehen lassen?

Genau diesen Ansatz wählte die amerikanische Keramikkünstlerin Molly Hatch. Als Tochter einer Malerin und eines Milchbauern wuchs sie in einer Welt zwischen filigraner Kunst und handfester Arbeit auf. Mit multiplen künstlerischen Talenten ausgestattet, studierte sie später Zeichnen und Keramik in Boston, um anschließend in diversen Töpfereien und Keramikmanufakturen ihrem Kunsthandwerk nachzugehen. Von ihrem Studio in Northampton aus produziert sie, zusätzlich zu ihren Keramikarbeiten, von Möbeln über Schmuck bis hin zu Tuschzeichnungen alles, was das künstlerische Herz begehrt. Inspiration findet sie in der Verschmelzung von historischen Strömungen und zeitgenössischen Maßstäben.

“My work is heavily inspired by historic trends in fabric, font, ceramics and furniture re-mixed with a contemporary scale, palette and sense of humor.”

Die Reihe “COVET” basiert auf der Übertragung historischer Motive, die sie in den entsprechenden Abteilungen von Museen findet, auf eine Serie von 25-30 Porzellantellern. Dafür reproduziert sie nur partielle Elemente des Gemäldes auf ein Teller und setzt diese dann, ähnlich dem Prinzip eines Mosaiks, zu einem Gesamtwerk zusammen. Ungewöhnliche Idee, außergewöhnliche Wirkung.

All pictures © Molly Hatch

 

 

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