
Nicolas Jaar greift gerne auf das didaktische Potenzial von Musik zurück. Sein Publikum nimmt er in die Pflicht, nicht nur unreflektiert zu lauschen, sondern das Gehörte in Frage zu stellen. Diese Forderung liegt dem experimentellen Charakter seiner Produktionen zu Grunde, der die gemeine Wahrnehmung von elektronischer Tanzmusik herausfordert und um den Aspekt der klanglichen Auseinandersetzung erweitert
“The more cacophony or experimentation you hear, I think the more you are forced to think about the music you are listening to, and for me that is something incredibly important to give someone.”
Zusammen mit Will Epstein und Dave Harrington reizt der New Yorker in einer Live-Performance für das gemeinsame Format von MTV Hive und Yours Truly “In My Room” die Grenzen der Dissonanz zum Bersten aus. Seinem Track “Variations” bemisst er durch die Integration improvisierter Elemente das Prädikat der Einzigartigkeit zu. Ganz im Stile seines Musikverständnisses eben.
Hier seht und hört ihr die instrumental unterstütze Version von “Variations”. Wer sich danach auch noch die in gleicher Weise interpretierte Version von “Why didn’t you save me” anhören möchte, hier entlang.


