


Greg Stimac hat ein Faible für das Verhalten amerikanischer Vorstädter. Den Fotografen und Konzeptkünstler faszinieren sowohl US-treue Waffenfanatiker, autowaschende Schulmädchen oder auch die Neujahrsnacht 2010 aus der Vogelperspektive über einer Kleinstadt. Die Dokumentation amerikanischen Lebens bildet seit dem Jahre 2004 den Fokus seiner Arbeit.
In diesem Fall beschäftigt er sich mit der behüteten Pflege des Vorgartens. Die Fotoserie mit dem Titel “Mowing the Lawn” ist eine Reihe von 21 Bildern rasenmähender Eigenheimbesitzer. Die unaufgeregten, ehrlichen Bilder entstanden im Jahre 2006 auf einer Reise durch die gesamten USA. Ob Kleinstädte in Florida, dem Mittleren Westen oder Texas – Stimac folgte dem Klang des Rasenmähers.
Through its deliberate formal repetition, the series draws attention to the mundane labor required to maintain a lawn while at the same time addressing the ritualistic aspects of the effort. In the end, the scope and variety of Stimac’s survey underscore the predominance of the lawn as a social landscape. (Quelle: Biennale 2010)
In anderen Werken inszenierte er bereits die Reise einer Plastikflasche voller Urin (“Bottle of Piss”), die mal am Wegesrand in Arizona und mal im verschneiten Indiana auf einem Feld liegt.
Mehr zu seinen grandioses Fotografien und Videos findet ihr auf seiner Website und auf der Seite seiner deutschen Galerie Kaune, Sudendorf in Köln.
Fotos © Greg Stimac


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