i-ref in NYC: Regie Watts Live, Klaus Biesenbach und das PS1



Vor der großen Pressekonferenz zum Start der Partnerschaft zwischen dem Museum of Modern Art und Volkswagen, hatten wir die Gelegenheit ein ausgiebiges Wochenende in NYC zu verbringen.

Neben Shoppen und Jetlag ignorieren stand ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm: Regie Watts. Seit “Fuck Shit Stack” ist der New Yorker Riesen-Afro mit seinen Sound-Effekten und Loop-Shows auf dem Weg ein etablierter Künstler zu werden. Und wie es der Zufall wollte spielte das Phänomen am Abend des 21. Mai im PS122 im East Village gemeinsam mit Tommy Smith. Der Comedian und Musiker inszenierte eine typisch abgedrehte Performance für etwa 100 Zuschauer mit dem Namen “Radio Play”. Regie und vier Schauspieler, Musiker und Sound-Effekt-Künstler kreierten eine surreale Radioshow. Eine Mischung aus Stand-Up Comedy und jeder Menge Monologen mit popkulturellen Inhalten und experimenteller Musik machten diesen Abend wohl zu einem der vielen Höhepunkte unserer New York Reise.

Radio Play is meant to be listened to more than seen, which is why much of it occurs in the dark. Inspired by a media that is now virtually extinct, it features songs, stories and even commercials in the model of an old-time radio program. But these aren’t your grandma’s stories… – The Wall St. Journal

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Sonntag besuchten wir den Ausstellungs-Space des MoMAs, das PS1 in Queens, eine der größten Nonprofit-Institutionen der USA. Director Klaus Biesenbach nahm sich eine Stunde seiner kostbaren Zeit und führte i-ref, Flo von WeLikeThat, Christoph a.k.a Jeriko, Jessi von LesMads, Sara von findingberlin und weitere befreundete Blogger durch seine heiligen Hallen.

Im Gegensatz zum großen Bruder stehen die Räume der ehemaligen Public School 1 (PS1) experimenteller, junger Kunst zur Verfügung und sind stets etwas aktueller. Laufend wechselnde Ausstellungen machen die 1971 gegründeten Kunsthallen zu einem Mekka der jungen Kreativen New Yorks. Seit dem Jahr 2000 gehört das PS1 zum MoMA, behält sich allerdings komplette Eigenständigkeit vor, unterstützt jedoch auch große Ausstellungen des Museums. Wie zum Beispiel die des belgischen Künstlers Francis Alÿs.

Der in Mexiko lebende Künstler stürzte sich im Rahmen seiner Werke zu “A Story of Deception” in vorbeifegende Sand-Tornados oder ließ sich von bissigen Hunden anfallen. Sein gesellschaftskritischer Output scheint grenzenlos und reicht von Fotografie bis hin zu Aktions- und Videokunst. Zwei seiner Werke spendete VW im Rahmen der Partnerschaft an das MoMA. Für die, die in der Stadt sind: Seine Ausstellung läuft noch bis zum 1. August und wird diese Woche noch einmal ausgiebig vorgestellt.

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Klaus Biesenbach zeigte uns aber nicht nur die Location sondern stellte uns auch Künstlerin Nancy Grossmann persönlich vor. Die amerikanische Künstlerin stellte momentan ihre Serie “Heads” im PS1 aus. Die beeindruckenden Holz-Köpfe mit Ledermasken verdeckt und von Hand geschnitzt machen Grossman seit über 40 Jahren zu einem festen Bestandteil der internationalen Kunstszene.

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In der Galerie gibt es weitere Eindrücke der ersten Tage. Wie wir unseren gestrigen glamourösen Abend mit Yoko Ono und Lucy Liu verbrachten, erfahrt ihr morgen.

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