

Die erste Ausgabe der New York Times erschien am 18. September 1851 – im 19. Jahrhundert, in einer Zeit in der Printjournalismus die solide Basis der Medienwelt bildete, der Duft von Druckerschwärze ein Symbol für Macht war und daran nichts, aber auch gar nichts geändert werden konnte.
Heute können Namen wie Mark Zuckerberg, Jack Dorsey oder Julian Assange jedem Angestellten einer großen Tageszeitung den Tag versauen. Denn alles hat sich geändert, die mediale Öffentlichkeit steckt mitten in einer Revolution und die alten Meinungsmacher hinken hinterher.
Der amerikanische Filmemacher Andrew Rossi schaute mit seiner Dokumentation “Page One: Inside The New York Times” hinter die wackelnden Fassaden einer durch das digitale Zeitalter geschädigten Supermacht und spricht mit Journalisten über den Einfluss der Wikileaks-Affäre in einer ereignisreichen Zeit.
With the Internet surpassing print as our main news source, newspapers going bankrupt, and outlets focusing on content they claim audiences (or is it advertisers?) want, Page One chronicles the media industry’s transformation and assesses the high stakes for democracy if in-depth investigative reporting becomes extinct.
The film deftly makes a beeline for the eye of the storm or, depending on how you look at it, the inner sanctum of the media, gaining unprecedented access to the New York Times newsroom for a year. (Quelle: Sundance Film Festival)
Wann und ob der Film in die deutschen Kinos kommt, ist fraglich. In den USA erscheint “Page One” am 24. Juni.
Mehr Infos gibt es hier.
via pedestrian
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