‘Sub City New York’ – Über den Moment, der alles verändert



[vimeo 19536258]

Jene Person, die sich selbst als Cosmopolit/in versteht, kennt diesen Bruchteil der Sekunden, wenn man in New York City die Subway verlässt: der Moment, in dem eine bisher unbekannte Station der U-Bahn erreicht, der Waggon verlassen und die Treppe nach oben, der glühende Asphalt der Stadt betreten wird. Der Aufenthaltsort ist nicht das Bestimmende, es ist das unbeschreibliche Gefühl des Betretens einer neuen Welt.

Was sich just während diesem Wimpernschlag ereignet ist unvergleichlich. Es ist ein Mix aus unbegrenzten Möglichkeiten, Neugier, vielleicht auch einem Quäntchen Angst. Im Laufe des 20. Jahrhunderts schaffte es keine Metropole auf unserem Globus so sehr wie die zwischen Hudson und East River Ehrfurcht und Respekt vor urbanen Zentren zu haben. Der Mythos NYC ist noch immer eine unerklärliche Macht.

Sarah Klein hat mit diesem viseullen Gedicht ein Weiteres dazu beigetragen, dass das Bild von Manhattan sich in den Köpfen als ein imposantes, einschüchterndes und unermessliches festigt. Sie zeigt durch Schnitt, Musik und Perspektive einen neuen Blickwinkel auf – an den sich jede/r, der/die dort aus der silbrig-glänzenden Untergrundbahn steigt, gerne erinnern wird.

via vimeo

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