Double-Time – Die 20 erinnerungswürdigsten Duette aller Zeiten



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Anlässlich des nicht nur in der HipHop-Szene sehnsüchtig erwarteten Co-Albums „Watch The Throne“ von Altmeister Jay-Z und Kronprinz Kanye West hat der Rolling Stone eine Liste der 20 denkwürdigsten Kollaborationen der Popmusikgeschichte veröffentlicht. Von völlig unerwarteten Zusammenkünften wie des als homophob verschrienen Eminem mit dem legendären Rocket Man und bekennend homosexuellen Elton John, über schlichtweg geniale Interpretationen der eigenen Œuvres bei Bowie und Cher, bis hin zu grausigen Stimmdopplungen eigentlich stilsicherer Künstler wie Paul McCartney und Stevie Wonder, ist hier ein sehr unterhaltsamer Querschnitt der jüngeren Popvergangenheit zusammengetragen worden.

Britney Spears entert in denkwürdiger Robe beim zweiten Vers von „Walk This Way“ die Bühne von Aerosmith, Jagger und Bowie lehren den Slim Shady wie nah sich zwei Männer wirklich kommen können, Sting interpretiert mit Diddy den eigenen Hit zu Ehren des verstorbenen Notorious B.I.G. neu, Lady Gaga, die neue Queen of Pop, lässt sich mit dem „Boss“ ein, dessen Saxophonist mit Alleskönnerin Daryl Hannah und Jimmy Page erlegt bei „Come With Me“ seinen eigenen Song mit einem Halb-Saurier und Godzilla. Und nicht zu vergessen die allmächtigen Pet Shop Boys, die die noch immer famose und dauerunterschätzte Dusty Springfield in ein denkwürdiges Comeback begleiten.

Der französische Forscher und Dichter Adelbert von Chamisso benutzt das Duett als Metapher auf das höchste der Gefühle: „Liebe ist kein Solo. Liebe ist ein Duett. Schwindet sie bei einem, verstummt das Lied.“

Wilhelm Busch hatte wohl eher eine Darbietung wie die von Cat Stevens und Ozzy Osbourne im Kopf, als er schrieb:

„Beim Duett sind stets zu sehn

zwei Mäuler, welche offen stehn.“

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