Die (wirklich) fabelhafte Welt der Amelia



Ein kleines Mädchen, schlafend, umringt von Kängurus. Dasselbe Mädchen, lehnend, umzingelt von Elefanten. Wieder dieses Mädchen, verfolgt von Hirschen an einem Kiosk. Robin Schwartz fotografiert ihre Tochter Amelia seit Jahr und Tag zusammen mir ihren besten Freunden, den Tieren. Sie erzählt Geschichten in denen die animalischen Protagonisten zusammen mit der Kleinen interagieren. Die Vierbeiner werden nicht ins Bild gelockt, werden nicht digital eingefügt, werden nicht als Bestien, Fabelwesen oder kuschelige Stubentiger inszeniert – alles ist echt.

Schwartz möchte mit ihren Bildern nicht zwischenmenschliche Beziehungen verdeutlichen, sondern Beziehungen zwischen verschiedenen Spezies beleuchten: die Fotografie gibt den Menschen die Möglichkeit ihre Träume zu greifen, das Außergewöhnliche zu erforschen. Robin, wie auch ihre Tochter, Amelia, sind Einzelkinder. Beide besitzen eine ausgeprägte Fantasie. Beide leben sich in Welten aus, in denen sie nicht mit den Tieren nebeneinander her leben, sondern mit ihnen interagieren.

An artist photographing her child can invite ridicule, but getting personal with my projects has always been both my need and my edge. This project evolves with my daughter’s maturing personality and aptitude. Amelia is my priority, my muse, my co-conspirator, my tormentor and my bliss. Collaborating with Amelia, I am able to go to any place in time.

Ihre Fotografien befinden sich u.a. in der ständigen Ausstellung im Museum of Modern Art und im Metropolitan Museum of Art in New York City.

[nggallery id=164]

all images © Robin Schwartz

via directsearch

Kommentar schreiben