Seine Werke schwimmen entgegen dem Mainstream. Sie rebellieren auf ruhige und wunderschön ehrliche Art gegen die übermäßige Entpersonalisierung von Models durch Photoshop. Was andere verbergen würden, um so eine perfekte Illusion zu schaffen, belässt der junge Fotograf um der Person wieder von ihrer Persönlichkeit zurückzugeben. Tobias Wirth, dessen Fokus immer auf Menschen und deren Gesichtern lag, sah ab von dem klassischen Firlefanz der Modeindustrie und inszenierte seine Charaktäre bloß und nackt. Dennoch und gerade deshalb strahlen seine “Fashion Faces” weitaus mehr Energie und Ehrlichkeit aus, als überretouchierte Hochglanzmodelle.
Das simpel und schlichte Arrangement lässt dem Betrachter kein anderes Hauptaugenmerk als die Gesichtspartie der Abgebildeten. Er balanciert mit seinen Arbeiten zwischen Mode- und Portraitfotografie, erfüllt beiderlei Kriterien, und widerspricht ihnen. Tobias Wirth verfolgt dieses Projekt seit Beginn seiner professionellen Laufbahn.
Es ist Sinnbild dessen, was ich als Modefotograf vertrete. (T. Wirth)
Vor einigen Wochen beendete Wirth sein Studium an der Neuen Schule für Fotografie in Berlin überaus erfolgreich mit der Bestnote 1,0 und Auszeichnung. Der 25 jährige gebürtige Schwetzinger hat vor fünf Jahren seine Passion in der Fotografie gefunden, als er die ersten Portraits geschossen hatte. Sein Studium begann er, während er noch mitten im Abitur steckte. Seit 2009 arbeitet das Ausnahmetalent mit renommierten Designern und Agenturen zusammen.
© Tobias Wirth







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