“The Procrastinators” – eine Minidoku über’s Aufschieben





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Kreative arbeiten bekannterweise am Besten wenn sie ein Schub von Inspiration überkommt. Ein Gedankenblitz, der richtige Moment, die Arbeit strömt quasi aus ihnen heraus. Sie arbeiten effizient und ergiebig. Kommen zum Ziel und produzieren kreativen Output.

Doch was wenn sich das sprichwörtliche Brett vor den Kopf schiebt, gar nichts mehr geht, der Druck wächst aber man völlig blockiert ist? Genau. Es wird sich abgelenkt und aufgezuschoben, was dringend erledigt werden muss. Im englischen heißt das ganze dann Procrastination – ein Wort so schwierig auszusprechen wie die Überwindung des Zustandes.

Die 11-teilige Serie “The Procrastinators” widmet sich genau diesem Phänomen und reflektiert mit einzelnen kreativ arbeitenden Protagonisten verschiedene Situationen, die durch Monologe zu amüsanten Clips aufgearbeitet werden. Den unterschiedlichsten Formen der Procrastination werden von den Filmemachern Lernert & Sand in ihren kleinen Doku Gehör geschenkt. Ob ein kaffeekochender Kabarettist, ein sich im Kreis drehender DJ oder der rauchende Drehbuchautor – die Geschichten beweisen: Zeit verschwenden wir alle, egal wie brilliant wir sind.

Each of the series’ 11 minimalist episodes finds a writer, artist, or filmmaker talking about how he or she procrastinates. The interviews are paired solely with a simple photo, against a white background, representing the distractions the subject mentions — a cigarette balanced on a glass of wine, a record player rigged to resemble a Spirograph, even a gang of snails spread out across a desk.

Die beiden Niederländer begeisterten vor ein paar Monaten bereits mit ihrem Projekt How to explain it to my parents, in der Künstler mit ihren Eltern konfrontiert wurden und ihnen erklären sollten, was genau sie eigentlich machen.

Mehr zum Künstler-Duo und einige Episoden von “The Procrastinators” gibt es hier.

So, und jetzt zurück an die Arbeit…

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via psfk

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