CNN präsentiert “Heroes” – Teil II




Zum dritten Male verlieh CNN am 25. November 2010 den Award für den “Hero of the Year“. Im Rahmen eines großangelegten Aufrufes über Facebook, sollten im Vorhinein schon Spenden für die Helden gesammelt werden. Dotiert ist der Gewinn mit umgerechnet €95.000. Nominiert werden Menschen aus der Bevölkerung von der Bevölkerung. Wie auch in den vorangegangenen Jahren wurden jeweils zehn ganz besondere Helden ausgewählt, deren Geschichte näher beleuchtet wurde, deren Schaffen in der Öffentlichkeit Gehör finden sollte. Diesmal stellen wir zwei Menschen vor, die im Bereich “Communal Services” ihren Beitrag zu “CNN Hero of the Year 2010″ geleistet haben.

Unter dem Regime der Roten Khmer Mitte und Ende der 1970er, während des dritten Bürgerkrieges, isolierte sich Kambodscha und es wurde versucht, Territorien, die Thailand und Vietnam an sich gerissen hatten, gewaltsam zurück zu gewinnen. Zwei Millionen Menschen wurden von einer Armee aus Kindern niedergemetzelt. Einer dieser jungen Soldaten war Aki Ra, der mit ungefähr zehn Jahren von der kambodschanischen Miliz in Siam Reap eine Waffe seiner eigenen Körpergröße in die Hand gedrückt bekam und gezwungen wurde, sein Vaterland mit Minen zu verseuchen. Wievielen Menschen er somit die Hoffnung auf ein unversehrtes Leben oder das Leben selbst nahm, ist nicht bekannt. In der Zeit nach der militanten Herrschaft und nach Abebbung der inner- und außenpolitischen Konflikte, kümmert sich seit 1990 auch die UN um die Sicherheit und das Entfernen der circa vier bis sechs Millionen Landminen, die über Kombodscha verteilt sind. Auf einer Fläche, halb so groß wie Deutschland. Das sind 3 Einwohner pro Mine. Ein krasser Schnitt.

After the War was over… I decided to clear mines myself.

Aki Ra entschied sich sein Handeln von damals wieder gutzumachen, nutzte anfangs sein eigenes Werkzeug (Messer und Stock) und entmint mittlerweile mit Unterstützung von Menschen aus seiner Umgebung großflächige Gebiete rund um Siam Reap. Bis zum heutigen Tage hat er es geschafft, um die 50.000 der vielleicht sogar von ihm gelegten Sprengsätze zu entschärfen. Seine Arbeit vollenenden, das Land komplett von der Gefahr zu befreien wird unmöglich, da die Lageplätze der Explosionswaffen ebenso willkürlich wie zahllos sind.

[youtube joT3PIyJw_k]

Linda Fondren hingegen zieht in einen ganz anderen Kampf. Im fettleibigsten der 52 Bundesstaaten (Mississippi) veruscht sie, die Bevölkerung von gesünderer Ernährung, Sport und einem besseren Körperbewusstsein zu überzeugen:

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