

P2P-Datenaustausch, ein leidiges Thema. Was im Netz meist illegal ist oder Geld kostet, gibt es nun mit “Dead Drops” für den Offline-Gebrauch. Ein “offline, peer to peer file-sharing network in public space”, so nennen die Macher das Projekt. USB-Sticks wurden an verschiedenen Stellen in New York City in Wände, Mauern oder Bordsteine befestigt. So kann jeder Dateien mit dem Rest der Welt teilen, kostenlos hoch- und runterladen ohne eine Vorstrafe zu riskieren. Einfach Laptop einstecken, die readme.txt Datei zum Projekt lesen und los geht’s!
Die Idee zu den urbanen Datenzapfsäulen kam Aram Bartholl, einem ehemaligen Studenten der UdK Berlin. Der Bremer machte mit Installationen und Streetart unter dem Titel datenform bereits mehrmals auf sich aufmerksam. Seine mehr als sehenswerten Arbeiten hinterfragen u.a. den Einfluss der digitalen Welt auf unseren physischen Alltag und ließen entweder GoogleMaps oder World Of Warcraft zur Wirklichkeit werden.
In which form does the network data world manifest itself in our everyday life? What returns from cyberspace into physical space? How do digital innovations influence our everyday actions? – datenform
Bis jetzt sind die Sticks an den folgenden Plätzen versteckt, “Dead Drops” (übersetzt: “Tote Briefkästen”) wird bald jedoch in weiteren internationalen Städten zu finden sein – also Augen auf!
87 3rd Avenue, Brooklyn, NY (Makerbot)
Empire Fulton Ferry Park, Brooklyn, NY (Dumbo)
235 Bowery, NY (New Museum)
Union Square, NY (Subway Station 14th St)
West 21st Street, NY (Eyebeam)
Mehr zu Aram Bartholls Arbeiten findet ihr auf seiner Website.
via engadget


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