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Gibt es Menschen, die nichts essen und trinken und trotzdem leben? Filmemacher P.A. Straubinger stieß vor einigen Jahren auf das Phänomen Lichtnahrung (Prana) und fing an zu recherchieren. Fünf Jahre sammelte er Material für seine Dokumentation “Am Anfang was das Licht“, die am 28.10 in den deutschen Kinos anlaufen soll. Er spricht nicht nur mit Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen, die Prana betreiben, sondern lässt auch zahlreiche Mediziner zu Wort kommen.
So interviewte er beispielsweise die Australierin Jasmuheen. Sie machte Prana auch in Deutschland bekannt, schrieb Bücher zum Thema und gibt Workshops. Sie wirbt für den umstrittenen 21-Tage Umstellungsprozess von Nahrung zu Lichtnahrung.
Anders leben, besser leben sei es durch Ayurveda, Feng Shui, Quigong, Schamanismus, Kristalle oder Biohühnchen. Die Verwirklichungsmöglichkeiten sind schier grenzenlos und ein bewusster und spirituellerer Lifestyle wird von immer mehr Menschen bevorzugt. Die „Besser-Leben-Industrie“ boomt und fernöstliche Lehren, Esoterik oder beispielsweise Makrobiotik sind Teil des Alltags vieler Menschen.
Es ist schwer zu glauben, dass Menschen ohne Essen und Trinken leben können und diesen Weg freiwillig wählen. Nahrung gehört zu unserem täglichen Leben, nicht nur weil wir sie brauchen sondern weil sie und gut tut. Wir freuen uns auf die Mittagspause oder auf Omas Stollen. Nahrung hat auch eine soziale Komponente, denn Essen stärkt das Gemeinsamkeitsgefühl.
Handelt es sich hierbei um Scharlatanerie oder um vergessenes Wissen? Wie reagiert die traditionelle Wissenschaft auf das Phänomen? Gibt es Erklärungsansätze für Lichtnahrung oder Prana?
AM ANFANG WAR DAS LICHT begibt sich auf eine verblüffende Spurensuche rund um den Globus, die neueste Erklärungsmodelle aus der Quantenphysik genauso einschließt, wie das Wissen der östlich-spirituellen Tradition. Der Film ist kein Aufruf dazu, nicht mehr zu essen, sondern gibt Denkanstöße, um die herrschende mechanistisch-materialistische Weltanschauung zu hinterfragen und um den Blickwinkel für neue Denkmodelle und Lebensweisen zu öffnen.
das scheint mir alles etwas weit her geholt… aber schau ich mir mal an, den streifen.