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Eigentlich sind die Zeiten vorbei, in denen Fotografen große Kameras mit sich herum schleppten und diese aufwendig aufbauen müssen. Heute ist alles leicht, handlich – Mobilität und Flexibilität ist alles. Auch die Anzahl an Bildern, die pro Tag produziert werden, ist mit modernerem Equipment und Digitalisierung angestiegen.
Doch da gibt es jemanden, der schwimmt gegen den Strom. Der kalifornische Fotograf John Chiara hat sich eine Kamera der Superlative gebaut. Diese ist so groß, dass sie nur mit Hilfe eines Autoanhängers zu transportieren ist und in ihrem Innenraum Platz für mindestens zwei Erwachsene bietet. Ihr Aufbau ist mit einem enormen Aufwand verbunden und trotzdem schießt der Fotograf meist nur ein Bild pro Tag.
Die Frage, ob es sich die ganze Arbeit lohnt, beantwortet sich von selbst, wirft man ein Blick auf die Resultate: Großformatige Landschaftsaufnahmen, sureal und gespenstig schön. Oft sind sind sie etwas verzerrt, verschwommen oder haben Flecken und chemiekalische Rückstände. Dieses in Kombination mit den ‘ausgewaschenen Farben’, lässt die Assoziation mit Träumen und Erinnerungen aufkommen. Genau wie diese haben John Chiaras Bilder etwas schwer Fassbares und Vergangenes.
Weniger träumerisch und sehr real ist der Weg dort hin. Sehr interessant zu verfolgen auf dem oben gezeigten Video.
via spreeblick







hammer.
Ok, da lohnt sich ja der Aufwand. Unglaubliche Fotos.
dieser used-Look is einfach geil…
used look? naja das wäre wohl nicht die korrekte bezeichnung. aber ja, sehr sehr schöne aufnahmen.