Täuschend unecht: Acryl auf Fleisch



 

Der Mensch als Leinwand: Alexa Meade zäumt das Pferd von hinten auf! Die Künstlerin inszeniert täuschend unechte Gemälde, indem sie dreidimensionale Modelle zu zweidimensionalen Leinwänden umgestaltet. Mit dieser Technik erfindet die 23-jährige Amerikanerin den klassischen Trompe-l’œi Stil, das Phänomen der optischen Täuschung in illusionistischen Gemälden, neu.

In einer Zeit in der jeder Kinofilm in 3-D gedreht wird, geht die aus Maryland stammende Alexa in die entgegengesetzte Richtung. Ihre Kunst immitiert das Lebendige auf dem lebendigen Körper und ist eine Fusion aus Malerei, Performance, Installation, Fotografie und Video. Farbmasken geben ihren Modellen eine unwirkliche Erscheinung. Meade hinterfragt mit ihrer Kunst u.a. das Verständnis des Menschen von seinem eigenen Körper.

Ihr vergängliches Werk bleibt so lange bestehen, bis sich der Mensch von seiner zweiten Haut befreit. Am Ende bleibt nur eine 2-D Fotografie als Ergebinis des 3-D Szenarios:

“The photographic presentations create a tension between the smoothness of the physical photographs and the tactility of the painted installations captured within them, blurring the lines between what is depicted and depiction itself.”

Die junge Amerkanerin Alexa Meade lebt und arbeitet mittlerweile in Washington D.C. und studierte engegen aller Erwartungen Politikwissenschaften im beschaulichen Poughkeepsie, New York.

Weitere der faszinierenden Werke findet ihr auf ihrer Flickr Seite und natürlich auf ihrer Website.

 

via pinkergreen

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