


Die Waitomo Höhlen Neuseelands gelten seit Beginn des 20. Jahrhunderts als beliebtes Ziel von Höhlenforschern und Touristen. Die Hauptattraktion des verzweigten Höhlensystems bilden die Glowworm Caves. Die leuchtenden Decken der Tropfsteinhöhlen erwecken den Eindruck einer sternenklaren Nacht.
Verantwortlich für dieses Phänomen ist die Mückenart Arachnocampa luminosa, ihre Besonderheit: sie leuchtet und spinnt Fäden. Tausende der Insekten hängen an den Decken der Höhlen. Während des 6-12 monatigen Larvenstadiums verteilt die Arachnocampa ca. 70 Fäden um ihr Nest, die eine Länge von 40 cm erreichen können. Die mit Schleim überzogenen Fäden haben den Zweck Beute anzulocken und sie festzuhalten, denn sobald sich ein Insekt in den klebrigen Fallen verheddert wird es zum Nest hochgezogen.
Obwohl früh bewiesen wurde, dass Arachnocampa limunosa nicht mit den europäischen Glühwürmern verwandt seien, hält sich der Name Waitomo Glowworm Caves bis heute. Wohlmöglich, da sich der Name „Glowmosquito Caves“ weniger verlockend anhört. Grund zur Sorge gestochen zu werden, besteht allerdings nicht. Die letztlich geschlüpfte Mücke hat eine sehr kurze Lebensdauer und kann schlecht fliegen, da sie nur eine Aufgabe erfüllen muss: die Fortpflanzung. Ideale Vorraussetzungen also um die Höhlen in aller Ruhe zu erforschen und das Lichtspektakel zu genießen.
via Illusion 360
Krass!! Wie schööön!! =)