



Ich stürze sofort mit der Tür ins Haus und sende sonnige Grüße aus Los Angeles. Dato hatte ich weder Zeit mich zu sortieren, noch zu schlafen oder sonstigen touristischen Inhalten nachzugehen. Ferner jagt ein Event den nächsten und wirklich ‘abschalten’ war bisher nicht drin. Doch eine Tatsache steht: I love LA – nicht nur der netten Temperaturen wegen!
Und da ich nicht ansatzweise in der Lage bin, folgend einen gut sortierten Reisereport zu texten – das Hirn kämpft nach wie vor mit dem Jetlag – gibt’s den sächsischen Kurzticker à la Röhlig.
*** Der Flug. Zwei Stunden Flugzeit nach London, vier Stunden Aufenthalt in UK, dann weitere elf nach Los Angeles. Das Highlight: Promialarm bei British Airways – US Schauspielerin Gwyneth Paltrow räkelte sich entspannt in der First, während die Alkoholikernachbarn ihren Rausch auf meinem Schoss ausschliefen – 11 Stunden lang!
*** Ankunft LA. Hello Sir, I’m your Driver. – Alles klar: Was in Berlin der TXL Bus, ist in LA die Limousine. Jeder ist wichtig, also Klappe zu und rin’ in die Karre! EVERYTHING IS INTERESTING
*** Amerikanischer Smalltalk. You are so cute! In LA scheint alles cute, sogar ich, nach 42 Stunden Schlaflosigkeit. In Berlin heißt es stets: Du schaust schlecht aus, geh endlich früher ins Bett! Also wie jetzt?
*** Das Essen. Let’s have breakfast! Let’s meet for lunch. Let’s get a coffee. Let’s have a chilled dinner. Bitte diesen Fruchtshake: 9,98 $ please – kein Problem!
*** Kommunikation. Kompliziert – von den letzen 48 Stunden habe ich gefühlte 32 im Auto verbracht. Kein spontanes Treffen im Café, keine zufälligen Begegnungen – hier wird telefoniert, gechattet und ordentlich Benzin verballert.
*** Der Look. Allen Klischees zum Trotz trägt Mann was er will, nur sollte er stets darauf vorbereitet sein, jederzeit das Shirt abzulegen. Wie ich finde ein akzeptabler Deal! Anders bei den Frauen: Klassische Schönheit plus Bauch-frei. Das Top muss so geknotet sein, dass fortdauernd die Brust rausflutschen kann. Warum? The next poolparty+casting is starting now! On the rooftop – versteht sich.
*** Kunst. Im Vergleich zu anderen Städten hat in LA jeder verstanden, dass Kunst käuflich ist. Fazit: Erst der Investor, dann die Kreation. Und ohne Sponsor wäre ich nicht hier – daher gefällt der Ablauf. Dazu später mehr.
*** Kultur. Durchaus, durchaus – kontemporäre Einflüsse sind jederzeit willkommen. Ein Panorama ist schöner als das andere, das Freizeitangebot riesig und dazu endlos viele Palmen – LÄUFT. Nur beim Thema Geschichte wird’s fad: Vor knapp 100 Jahren kullerten hier noch Wüstenballen durchs Land.
*** Freizeit. Mein persönlicher sportlicher Neuzugang, ‘Hiking’ – das amerikanische Pendant zum klassischen Walker. Beste Location: The Hills in West Hollywood. Einziger Unterscheid: Es liegt dreifach so viel Feuchtigkeit, Endorphin und Sex in der Luft.
*** Die Menschen. Erbarmungslos nett, hilfsbereit, fürsorglich und schön. Jeder fragt: How are you? Jeder gibt Antwort und jeder hilft zu jeder Zeit. Irgendwie amerikanisch, irgendwie Klischee, doch irgendwie unheimlich liebenswert.



schatz, ich bin so neidisch, dir scheints gut zu gehen!
leb dich aus, lebe LA und zeig den amis, was ein ‘richtiger’ berliner ist!
vermissungen und herz
Babe, ich sags dir – bin kurz davor meinen Wohnsitz zu verlegen! Beste Grüße aus California
wage es ja nicht!!
HOT HOT HOT
Alles hat zwei Seiten, du lebst sie doch! Eine wunderschöne Zeit für dich!
enjoy
My dearest, falls du noch in der Stadt der Engel weilst, geh unbedingt Scott von Arkitip in seinem Projekt Space in Hollywood besuchen http://www.arkitip.com/. Unglaublich charmant, ziemlich visionär und ein bisschen gefühlte Berliner creatice scene im Filmindustrierevier. Kuss Eva
Hey Eva meine Liebe, zwar bin ich noch ein Weile hier jedoch mit einem dicken Eventkalender. Danke für den Tip, hoffe ich schaffe es =)
BEST
haha – toll geschrieben norman. grüße aus leizpzig.
sicher eine tolle Stadt, nutze die Zeit …..
Pingback: “Hidden Gems of L.A.” – Palladium & VBS.TV