REFlection: Oliver Huether

Oliver. 51. Berlin. Maler/Künstler.

Oliver Huether wurde in la Chaux-de-Fonds geboren – der Stadt von Le Corbusier. Eigentlich studierte er Philosophie und Geschichte in Hamburg, Genf und Berlin. Jedoch prägte ihn seit den 80ern eine Stadt besonders: klar – die deutsche Hauptstadt. Seit 10 Jahren ist der Schweizer freischaffender Künstler und Maler. Im Gegensatz zu seinen Bildern ist Huethen eher schüchtern. Seine farbenreichen Ölgemälde zeigen ein Spektrum zwischen Traum und Albtraum – meist brutal, verstörend.

Die Werke seiner langen Jahre künstlerischen Schaffens, die der Öffentlichkeit bis jetzt unzugänglich waren, werden ab morgen dem 03. September bis 05. September im Rahmen seiner Großausstellung UMNACHTUNG in der Berliner Malzfabrik ausgestellt.

Hier nun seine Antworten. Vielen Dank, Oliver.



1. Was bedeutet „TUN“ in deiner Welt?

Bilder schöpfen, all die Zwänge/Pflichten die das erlauben zu erledigen.

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2. Was „NICHTS TUN“?

Umherirren, Bilder träumen, warten, sehen. Ist auch gut.

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DEINE ARBEIT



1. Alles fing damit an, als ich …

… drei Liter Gouache kaufte. Rot, Blau, Gelb.

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2. Mein Job ist für mich …

… ständige Herausförderung, luxus pur!

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3. Heute sieht ein gewöhnlicher Arbeitstag bei mir folgendermaßen aus:

Hauptsache: jeden Tag sich im Atelier ein Paar Stunden einzukapseln und den Bildern Zeit geben. Meistens früh am Morgen, nach einem kurzem Spaziergang. Abends ab und zu ein Paar Zeichnung, als Nachspeise.

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4. Den größten Einfluss auf mein Schaffen hat/haben …

… die Farbe.

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5. Mein aktuelles Projekt trägt den Namen:

UMNACHTUNG.

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6. Hierbei geht es um …

… eine Grossausstellung in einem unglaublichen Ort, wo ich das Produkt von zehn Jahren Malerei in Berlin Anfang September vorstellen werde.

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DEIN LEBEN



1. Das bin ich geworden:

ein Maler, oder nur ein Bidergenerator, oder manchmal nur noch die Bilder, die entstanden sind.

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2. Das wollten meine Eltern immer:

dass ich Abitur mache; so kommt man durch!

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3. Das habe ich mir einfacher vorgestellt:

der/die Andere zu erfassen. Auf Deutsch zu kommunizieren.

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4. Und das schwieriger:

nicht mehr auf Reisen zu sein.

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Wie lautet deine Frage?

Zeig ich dir jetzt ein Bild? Rauche ich eine?

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