Der etwas andere Notausgang



 

 

Wer Agnieszka Kurant und Aleksandra Wasilkowskas Installation „Emergency Exit“ betritt sollte sich auf einen Sprung ins Ungewisse gefasst machen. Das imposant aussehende Gebilde steht momentan im polnischen Pavillon der Biennale in Venedig.

Als Material benutzen beide leerstehende Metallkäfige, die sich meterhoch stapeln um eine Absprungplattform am höchsten Punkt zu bilden. Zur atmosphärischen Unterstützung werden Rauchmaschinen und Neonlichter eingesetzt.

Die Idee Kurants und Wasilkowskas lautet dem rationalen der urbanen Logik zu entfliehen und die Besucher in eine Zwischenebene zu geleiten, in der gängige Regeln ausser Kraft gesetzt sind. Durch den Absprung in einen nicht sichtbaren Grund soll den Besuchern klargemacht werden, dass man sich von Konventionen löst und ein Stück Freiheit genießt.

Um dieses Gefühl vollkommen verstehen zu können, steht es allen Interessierten während einer kurzen Testphase frei, sich vom höchsten Punkt des Emergency Exits zu stürzen.

via Dezeen

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