
Richard Renaldi hat eine besondere Faszination für Menschen und fotografiert daher vorzugsweise Unbekannte auf der Straße. Das Projekt “Touching Strangers” entsprang seinem Interesse an Gruppenportraits. Der Amerikaner sprach Fremde auf der Straße an und bat sie miteinander für ein Bild zu posieren. Sprich, zwei Personen, die einander nicht kennen, sollen sich umarmen oder die Hand halten. Egal wie, hauptsache sie berührten einander.
Renaldi empfindet diese Art der beharrlichen und geduldigen Fotografie als eine Herausforderung und schaffte es, eine unwirkliche Ruhe und Geborgenheit in jedes der Bilder zu integrieren.
“Zuerst einmal möchte ich, dass der Betrachter für sich interpretiert, was er in den Bildern sieht und wie er die Situation wahrnimmt. Davon abgesehen versuche ich Kunst zu schaffen, die die Menschen zusammenbringt, die uns über unser Verhältnis zu Fremden nachdenken lässt und über die immer größere Trennung der Menschen von einander durch Technologie und Mobilität.” – RR (Quelle: Flair)
Der Amerikaner italienischer Abstammung studierte an Fotografie an der New York University und dem Salzburg College.
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