


Urin und Whiskey, passt das zusammen? James Gilpin sagt: auf jeden Fall. Der Master-Absolvent für Design Interactions an der RCA hat es sich zur Aufgabe gemacht einen Beitrag zur Entwicklung medizinischer Behandlungen mit Hilfe biomedizinischer Technologien zu leisten.
Sein aktuelles Projekt: der Gilpin Family Whisky. Ein Produkt, welches mit Hilfe von Urin Diabetes 1 erkrankter älterer Menschen hergestellt wird. Gilpin, der selbst an der Krankheit leidet, sind die Begleiterscheinungen, beispielsweise dass das für die Gärung verwendete Exkret einen sehr hohen Anteil an Zucker aufweist, bekannt. Basierend auf diesem Fakt, versuchte er einen Verarbeitungsprozess zu finden, der es ermöglicht, den Zucker zu verarbeiten, damit er nicht ungenutzt verloren geht.

Mit Hilfe einer Technik, die benutzt wird um Wasser aufzubereiten, wird der Urin in seine Bestandteil zersetzt und anschliessend im traditionellen Verfahren destilliert. Noch gibt es keine standartisierten Geräte zur Herstellung im eigenen Heim. Gilpin, der mit seinem Projekt keine kommerziellen Ziele verfolgt, könnte sich mit dem Gedanken anfreunden, dass irgendwann jeder Diabetes 1 Patient eine Apparatur im Garten stehen hat. Jedoch nicht für den Eigenbedarf, da der Whiskey sich in seinen Eigenschaften nicht von den anderen unterscheidet und somit schädlich für die Erkrankten wäre. Da jedoch die Nachfrage an Alkohol wahrscheinlich nie abnimmt, sollte es kein Problem sein Abnehmer zu finden. Auch solche, die es nicht stört, dass das gekaufte Getränk durch den halben Körper des Verkäufers floß, ehe es verarbeitet wurde.
……… das is nicht wahr,oder? krass…
Das gibts doch nicht … wie schräg ist das denn bitte?
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