“Seattle Gum Wall” – ein amerikanisches Kulturgut

Faszination Kaugummi – das geht wohl nur in den USA. Genauer gesagt Seattle, dort wo dieses entzückenden Gemeinschaftsprojekt entstanden ist:

Wir gehen zurück ins späte 20. Jahrhundert. Kaum vorstellbar, 1990 mussten sich Menschen, in der halbwegs analogen Welt, die Zeit in einer Warteschlage ohne Twitter und Facebook vertreiben. Aus Protest fingen sie an ihre Hubba Bubbas an die Mauern des Gebäudes vor dem Kinoeingang in der Post Alley zu kleben.

Ob Kunst, oder einfach nur bescheuert – die Gasse gehört mittlerweile zu den berühmtesten Touristenattraktionen in der amerikanischen Metropole. So heißt es in einem Bericht über die “Gum Wall”:

Now it is covered with thousands of pieces of chewing gum of any color imaginable. And as the wall grows, the chewing gum art becomes more sophisticated. You’ll find names written with pieces of gum, and symbols like hearts or the peace sign.

Ziemlich ‘sophisticated’, denken wir und schätzen das Projekt als ein wohlverdientes amerikanisches Kulturgut.

via bookofjoe

8 Kommentare

  1. Ist das nicht ekelig? Da hat jeder seinen Kaugummi raufgedrückt, nachdem er ihn eine zeit lang im Mund hin und hergekaut hat. Na Mahlzeit kann man da nur sagen!

  2. Das ist weniger ekelig wie die Gören die einem am bahnhof immer vor die Füße rotzen und aus Langweile an den Sitzbänken ganze Rotzepfützen bauen.

  3. Pingback: Seattle ♥ - Ein Traum wird wahr!

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