
Land: Thailand
Ort: Bangkok
Das Land steht für Sonne, Strand und Meer, Gold überzogene Dächer unzähliger Tempel, betörende Düfte und freundliche Menschen. Die Stadt Bangkok hingegen scheint auf den ersten Blick schön scheußlich. Die riesige, hektische Metropole präsentiert sich in einer Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart. Für die Schönheiten muss man vielleicht erst einen Blick entwickeln, suchen muss man sie aber nicht. Wer sich auf all das einlassen kann, der wird viel Eindrucksvolles, Fremdes und vor allem Freundliches entdecken – im Land des Lächelns.
Kaum in Bangkok angekommen, purzelten wir in Thailands größte Party des Jahres – den Geburtstag des Königs. Alles Volk in Rosa gekleidet, findet sich an den großen Plätzen Hauptstadt ein, um zu feiern. Busseweise werden die Menschen aus allen Teilen der Stadt, bestimmt auch des Landes angekarrt, um dem Monarchen zum Wiegenfest zu huldigen.
Nach dem Zoll-Eldorado Hong Kong schwitzen wir das erste Mal bei guten 35 Grad Celsius im Billigshop-Mekka. Die Strassen sind hier weniger voll, als erwartet und das ist auch gut so, denn so kommen wir besser voran. Zum Beispiel mit dem Tuk Tuk, einem Motordreirad/Motor-Rikscha artigem Gefährt; hart gefedert donnern diese Biester durch die Stadt. Und wir hinten drin, von Tempel zu Tempel, von Souvenirladen zum Taylorman.
Touristen sind hier vertreten wie Sand am Meer, an manchen Orten sind es eigentlich nur Reisende, darunter viele dieser “Backpacker”, in Schlabberlook und mit Klampfe auf der Suche nach dem echten Thailand-Spirit. Die dazugehörigen Kakerlaken scheinen noch sehr zurückhaltend aufzutreten: beim Abendessen knabberte eine schüchtern an Dominiques unbeobachteter Hand und ließ sich dann nur mit forschen Stößen mit einem Aschenbecher vertreiben (BLOSS NICHT DRAUFTRETEN, AUF DIE TIERCHEN!) Dahingegen ließ sich das Wasser eher bitten, der Hahn blieb bis nach dem Frühstück trocken.

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A.T.W.: Mit i-ref einmal um den Globus. Seit Juli 2010 berichtet Autorin Julia Schwabe auf www.i-ref.de von in ihrem 180-tägigen Trip um die Erde und gewährt zusätzlich private Einblicke in das Leben zweier Menschen, die wohl erst jetzt realisieren, wie klein die Welt doch ist.
Intro, Station 1, Station 2, Station 3, Station 4, Station 5, Station 6, Station 7, ….



Yeah…der spirit von THE BEACH ist aber dennoch fast verloren…oder?
Schon ein wenig. Es ist mittlerweile eben doch eher Massen- als Individualurlaub. Entspricht weniger Leos-feeling von der Insel, als vielmehr dem schlechten Trip in die Stadt – voll, laut und ziemlich chaotisch. Aber, außerhalb der Hauptstadt erfüllt Thailand auch heute noch den Wunsch nach Traumstränden und Einsamkeit.
Gut zu wissen, also immernoch eine Alternative zu Rathenow, René
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