REFlection: Simon Stehle

Simon. 30. Berlin. Diplom Designer.

Simon studierte an der International School of Design in Köln und ist heute ein junger, selbstbewusster Diplom-Designer. Ein Leben lang wusste er, dass ihm gestalterische Arbeit wohl besser liegt als seine zeitweiligen Nebenjobs als Putzkraft oder Krankenwagenfahrer. Um die Balance zu halten, verbrachte er seine wilde Jugend mit Sprühen. Natürlich legal – und nicht an U-Bahnwagen und Doppelhaushälften. Dazu organisierte der Rheinländer HipHop-Jams im Köln-Bonner Raum, ist passionierter Ein-Brett-Fanatiker und liebt das Skaten, Surfen, Snowboarden und Wakeboarden. Daher verwundert es kaum, dass die Bedeutung von “bloodgold“, dem Namen seines Mode-Labels, eng an den Extremsport gekoppelt ist: “bloodgold beschreibt dieses “goldene Gefühl”, nachdem man einen Trick gestanden hat und dies den Wochen voller Misserfolgen und aufgeratschten Knien eine Bedeutung gibt.”

2007 gründete der Wahlberliner eine Design-Agentur, die Erscheinungsbilder und Kommunikationsstrategien für Unternehmen, Institutionen und Marken gestaltet.

Word.


1. Was bedeutet „TUN“ in deiner Welt?

TUN bedeutet für mich eine Kombination aus den Dingen die ich TUN will und die ich TUN muss.

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2. Was „NICHTS TUN“?

NICHTS TUN kann schön entspannend sein, kann aber auch schnell langweilig werden.

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DEINE ARBEIT


1. Alles fing damit an, als ich …

… auf die Welt kam und in einem zu Hause voller Kunst und Kreativität aufwuchs.

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2. Mein Job ist für mich …

… eine Lebenserfüllung.

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3. Heute sieht ein gewöhnlicher Arbeitstag bei mir folgendermaßen aus:

Aufstehen, Kaffee kochen, E-Mails checken und schauen ob Bestellungen eingegangen sind, duschen, den kreativen Motor anschmeißen. Dann kommen Stunden aus einer Mischung des oben angesprochenen “TUN wollen und TUN müssen”.
Am Ende meines Tage schaue ich mit den üblichen Gefühlschaos eines Selbstständigen auf ein kühles Bier eine “to do Liste” für den nächsten Tag und freue mich die letzten Sonnenstrahlen mit meiner Freundin und meinen Freunden zu verbringen. Oder ich arbeite halt bis in die Nacht.

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4. Den größten Einfluss auf mein Schaffen haben …

… meine Freunde, meine Arbeitspartner und Ich selbst.

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5. Mein aktuelles Projekt trägt den Namen:

bloodgold clothing.

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6. Hierbei geht es um …

… ein Independent Mode-Label mit Persönlichkeit, Dickkopf und Herzblut.

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DEIN LEBEN


1. Das bin ich geworden:

Designer, Unternehmer.

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2. Das wollten meine Eltern immer:

Dass ich das Abi schaffe und das es mir gut geht.

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3. Das habe ich mir einfacher vorgestellt:

Geschäftsmann zu sein.

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4. Und das schwieriger:

Immer neue Ideen zu haben.

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Wie lautet deine Frage?

Was ist wahrscheinlicher: die richtige Altersvorsorge zu finden, oder im Lotto zu gewinnen?

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