


Das Genre der Fotografie wandelt sich. Es ist nicht mehr das, was es einst war. Ist der Button am Gehäuse gedrückt, benötigt keiner mehr die Dunkelkammer, spezielles Licht oder verschiedene Chemikalien.
Seit den 90ern wurde der Digitale Fotomainstream zum Massenmedium von heute. Der Startschuss für eine enorme Überlastung des neuen Bildes war gesetzt und fortan, dank Internet, täglich spürbar. Egal ob Befürworter oder Gegner dieser medialen Revolution: Es galt sich anzupassen, neue Wege zu gehen.
Bleibt die Frage: Was ist künstlerisch wertvolle Fotografie – wenn bereits derart viele Bilder existieren?
Eine interessante Frage und zugleich der zentrale Ansatz von Anne De Vries Arbeit. Der holländische Künstler und Fotograf versucht im Gegenzug vieler, Antworten, denn fortan weitere Fragen, zu liefern.
Doch wie?
Er schenkt allen medialen Auslösern die gleiche Aufmerksamkeit. Ob ein schlichtes Handyfoto oder High End Produktionen: Was entsteht, sollte anerkannt werden und bestenfalls miteinander verschmelzen – wie im oben gezeigten Werk “Sleeping Reorganisation Studies”.
Selbst das ungeschulte Auge erkennt die offensichtlichen Einflüsse aus Kunst, Natur und Körper, jedoch keine Innovation. Ferner hat der Künstler Recht, es bleiben unendliche Möglichkeiten der Interpretation und stellen doch eines in Aussicht: Ein Foto für alle!
Anne de Vries ist in Den Haag geboren, lebt und arbeitet zwischen Amsterdam und Berlin. Für weitere Information, hier entlang.


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wow…das ist………was IST das?