

Der Hamburger Maler Heiko Müller ist fasziniert von der Maltechnik der flämischen Meister und der französischen Impressionisten. Manche seiner Werke wie „Encounter“ wirken wie aus dem Pinsel von Claude Monet entsprungen. Doch nur Gewesenes zu kopieren ist dem 1968 geborenen Müller fern. Seine Liebe zur Natur und zu Comics gibt seinen Werken eine besondere Handschrift. Müllers Mixtur ergibt wunderbar alt wirkende, romantische Bilder von Rehen und röhrenden Hirschen in Berglandschaften, fiktive Portraits von Jägern und Freiheitskämpfern mit Lichtschwertern oder Rehköpfen und surreale Bäume mit Vogelköpfen als Baumkronen oder Früchte.
Gemein ist den Werken von Heiko Müller der Moment der Überraschung und Ergründung. Kaum eines seiner Werke ist beim ersten Betrachten vollständig ergründbar, stets gibt es noch ein Detail zu entdecken. Eine weitere Konstante in Müllers Arbeit sind große runde Vogelköpfe, mal sind sie Aussichtsturm, mal riesiger Auswuchs eines Waldes, mal frei schwebende Objekte über einem See.
Woher Heiko Müller seine Inspiration für absurde Kreationen wie den „Deerhunter“ bekommt fragt man ihn am Besten selbst.
In der zweiten Hälfte von 2010 sind seine Malereien in New York, Mailand, Hamburg und Wuppertal zu sehen. Wer in keiner dieser Städte ist, kann auf www.heikomueller.de oder auf PICDIT eine Auswahl seiner Arbeit begutachten. Petri Heil.

Irgendwie unheimlich. Fühle mich, wie früher, als ich vor den Märchengeschichten meiner Mutter noch Albträume hatte.
haha. yap. seh ich ähnlich. aber wunderschön, nichtsdestotrotz.
Haha! Ike, das trifft irgendwie genau meine Gedanken! Wobei das Reh schon nett aussieht.. und dennoch irgendwie gruselig