„The American way of life“ sind nicht nur Wolkenkratzer, Disneyland und Silicon Valley. Im Hinterland dieser Glitzerwelt gibt es verlassene und verfallene Häuser in ausgestorbenen Gegenden, Meere aus Autowracks neben Flüssen, riesige auf dem Wasser stehende Müllhalden und endlose Felder die sich in die Natur einbetten.
Wie sehr sich der Mensch die Welt in der er lebt zum Sklaven macht, sieht man meist am Besten durch eine Verschiebung der Perspektive. Der Fotograf und Architekt Alex S. MacLean fliegt mit seiner Cessna 182 mit Vorliebe über die Vereinigten Staaten von Amerika, denn der Blick von oben ermöglicht ihm nicht nur auf Perversitäten zu stoßen, sondern ihnen wieder eine Schönheit durch Anordnung von Mustern oder Formen abzugewinnen. Genau dass Entdecken dieser Muster und Rhythmen ist die Spezialität des Luftfotografen.
Es wird den Betracher verwundern wie schön etwas hässliches sein kann. So wirkt ein Trailerpark auf dem Boden vielleicht beengend und verstörend, aus der Luft jedoch bekommt er, durch die Anordnung der Wagen, etwas friedliches. Auch eine riesige Autobahnauffahrt mit endlosen Auffahrtsschleifen hat von oben gesehen eher etwas meditatives als bedrohliches.
Alex MacLean hat ein Auge für die kleinen, oftmals schmutzigen, Details der amerikanischen Gesellschaft. Sein Internetauftritt www.alexmaclean.com gibt einen wunderbaren Einblick in das Schaffen dieses preisgekrönten Fotografen.

Tolle Bilder!
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