WTF…? Ich dachte kurz, ich sehe nicht richtig – doch stimmt es: In der Abteilung ‚Forensische Medizin’ an der Jagiellonen Universität, Krakau/Polen, werden nicht etwa Fossilien, Organe oder Pflanzen für Forschungszwecke gehortet; ferner werden Hautlappen mit den historisch wertvollen Tätowierungen gesammelt.
60 Objekte, in Formaldehyd konserviert, als menschliche Überbleibsel vergangener Zeiten. Wissenschaftler und Experten, weisen dem bekannten Körperschmuck nicht nur eine ästhetische, sondern primär historische Relevanz zu. So steht jedes Tatoo zeitlich für prägende Ereignisse der jeweiligen Jahrzehnte. In diesem Fall: Knast-Tattoos von Insassen eines benachbarten Gefängnisses. Die abgebildeten Zeichen und Formen wurden seinerzeit als eine Art Geheimsprache unter den Häftlingen genutzt.
The majority of the prison tattoos represent connections between the convicts. Besides gestures and mimics it is a kind of secret code – revealing why ‘informative’ tattoos appeared on uncovered body parts: face, neck or arms.
The collection was created with a view to deciphering the code – among prisoners known as a ‘pattern language’. By looking closely at the prisoners’ tattoos, their traits, temper, past, place of residence or the criminal group in which they were involved could be determined.
Die komplette Foto-Story, einschließlich Bildarchiv findet ihr hier und auf Morbid Anatomy.



barf number two for today!
Pingback: Ausschnitte – Tattoos in der forensischen Medizin - TheJunction
@StreetKatze: and number 1?