Die Sandmänner: Jim Donavan & Peter Donnelly

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Jim ist Amerikaner, Peter kommt aus Neuseeland – beide verbindet eine Leidenschaft: Das Malen. Genauer gesagt, das Malen auf Sand. Ihre Leinwände: Einsame Strände und Wüstengebiete. Bei Ebbe, wenn das Meer ruhig und flach ist, verbringen Peter und Jim Stunden damit, ihre Bilder in den feuchten Strand zu harken. Dabei entstehen detailgenaue und riesige Bilder, von denen Kinderaugen nur träumen können.

679 Sandbilder in 9 Jahren – keines davon existiert noch. Wellen, Wind und Wetter haben ihr Übriges getan. Fotografien aus der Vogelperspektive sind das einzige, was dem Künstler Peter Donnelly als Erinnerung an seine Werke geblieben ist. Doch ist dies Teil seiner Kunst – es geht um den Moment, die Vergänglichkeit:

“I bring something to live and then its life is over. And at the end of 3-4 hours it just wants to go, it’s worn out, it has lost its freshness and just wants to be replaced – gifted and goes to the sea.”

Worin liegt also der Unterschied zwischen Jim Denevans und Peter Donnellys Sandkunst? Denevans Werke sind weniger verspielt, sondern gradlinige, Kornkreis ähnliche Gebilde. Sie sind mystisch und geheimnisvoll, wie eine Nachricht aus fremden Welten. Eines von Jim’s Bildern war von derart monumentaler Größe, das es nur über Googlemaps erkennbar war.

Eines von Jim Denevans Sandbilder von monumentaler Größe wurden sogar von Googlemaps eingefangen.



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