Die Grenzen von Mode und Kunst – Fashion No Fashion

Mode, Mode, immer nur Mode. Jede Saison aufs neue, im Zuge der unerbittlich näherrückenden Fashion Week, stellt sich ja bei dem ein oder anderen unter uns (bei mir zumindest) gelegentlich schnell so eine Art vorauseilender Verdruss ein. Irgendwie ist es ja eh immer dasselbe, oder? Diesmal nicht – diesmal ist es anders: im Haus der Kulturen der Welt gibt es morgen abend nämlich gleich zwei Veranstaltungen, die ich jedem Eigentlich-dann-aber-doch-Modefreund wärmstens ans Herz legen möchte.

DYSFASHIONAL, eine Ausstellung im Kontext von Mode und Kunst, hat bereits in Luxemburg, Lausanne und zuletzt auch in Paris für Aufsehen gesorgt.

Bei dem Projekt geht es nicht darum, Models über einen Catwalk zu schicken, sondern mit dem Wesen der Mode, mit ihrer Materialität und der gesamten Begrifflichkeit zu experimentieren. Der Anspruch der Kuratoren ist kein geringerer als der, die Grenzen von Mode und Kunst bis aufs äußerste auszureizen. Namhafte internationale Künster wie Raf Simons, Kostas Murkudis, Hussein Chalayan, Bernhard Wilhelm, Sissel Tolaas und viele andere haben sich für das Projekt mit dem Thema Mode beschäftigt.

Am Eröffnungsabend findet außerdem die Live Performance “Bodies in Motion” statt, das Ergebnis eines Workshops von Modestudenten der Esmod Berlin und dem Ifm Paris. Auch hier geht es vor allem um die künstlerische – in diesem Fall tänzerische – Reflektion von Mode, in Verbindung mit einer Video- und Rauminstallation.

Eröffnung Dysfashional und Performance Bodies in Motion – Donnerstag, 24.6.2010, 18 Uhr, Haus der Kulturen der Welt. Weitere Infos hier.

1 Kommentar

  1. *Baby Baby Baby* sorry…dieser Refrain eines aktuellen Songtitels kam aus dem Unterbewusstsein und wollte hinaus ^^

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